Gemeinsam gegen PPMS e.V.

Anastasias Geschichte: Von aggressiver MS zur vollständigen Genesung durch HSCT

09.06.2026


  1. Plötzlicher Krankheitsbeginn & rasche Verschlechterung

Anastasia war erst 20 Jahre alt und mitten im Studium in Moskau, als ihre MS völlig unerwartet begann.

  • Erste Symptome — Taubheitsgefühl in der linken Hand, gefolgt von dramatischer Verschlechterung innerhalb eines Monats: Gleichgewichtsstörungen, starke Sehstörungen, Zittern, schließlich Rollstuhl.
  • Diagnose — Ein MRT zeigte zahlreiche aktive Läsionen. Eine Steroidtherapie brachte nur kurzfristige Besserung.
  • Aggressiver Verlauf — Zwei weitere schwere Schübe folgten innerhalb weniger Wochen.

  1. Der Wendepunkt: Die Entdeckung der HSCT in Moskau

Während eines Krankenhausaufenthalts fand Anastasias Mutter zufällig die HSCT‑Klinik von Dr. Denis Fedorenko.

  • Neue Hoffnung — Dr. Fedorenko war der erste Arzt, der Anastasia eine realistische Chance auf ein normales Leben gab.
  • Erfahrenes Zentrum — HSCT wird dort seit 2005 durchgeführt; die erste MS‑Transplantation in Russland fand bereits 1991 statt.

  1. Behandlung & vollständige Erholung
  • HSCT im Mai 2012 — Anastasia vertrug die Chemotherapie außergewöhnlich gut und hatte nur minimale Nebenwirkungen.
  • Rasche Rehabilitation — Nach der Entlassung im Juni erholte sie sich über den Sommer vollständig.
  • Rückkehr ins Leben — Bereits im September konnte sie ihr Studium wieder aufnehmen.

  1. Heute: Symptomfrei, gesund und aktiv
  • Gesundheit — Keine Schübe, keine neuen Läsionen, keine Einschränkungen. Anastasia ist vollständig symptomfrei und hat ein gesundes Kind bekommen.
  • Berufliche Rolle — Sie arbeitet heute selbst in der HSCT‑Abteilung:
    Prüfung medizinischer Unterlagen, Terminorganisation, Visa‑Support, Begleitung internationaler Patienten.
  • Engagement — Sie betreibt die Facebook‑Seite HSCT Russia und engagiert sich in der Patientenorganisation New Life.

  1. Ihre Botschaft an MS‑Patienten weltweit
  • Frühzeitige HSCT — Bei aggressiver MS kann eine rechtzeitig durchgeführte HSCT das Fortschreiten vollständig stoppen.
  • Aufklärung — Viele Patienten wissen nicht, dass diese Option existiert – und genau das möchte Anastasia ändern.

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André Decher

Geburts­datum

29. Dezember 1978

Wohnort

Schlitz bei Fulda, Hessen, Deutschland

Ausbildung und Beruf
Familie

Verheiratet (seit 2009), 2 Kinder (Tochter 2012, Sohn 2015)

MS-Diagnose

2007 erhalten

Therapie
Krankheitsverlauf

Kleinere Verbesserungen erlebt, aber (noch) keine großen Fortschritte.
Seit etwa zehn Jahren im Rollstuhl.

Mein Reiseblog

Herzlich willkommen auf meinem Blog! Hier möchte ich meine persönlichen Erfahrungen und Reiseberichte mit euch teilen, nachdem ich die HSCT-Behandlung durchlaufen habe. Ihr werdet Einblicke in meine persönlichen Erfahrungen vor, während und nach der Therapie erhalten.

Lena Meiering

Alter bei Trans­plantation

37 Jahre jung

Familien­stand

verheiratet, 2 Kinder (6 und 3 Jahre alt)

Diagnose

PPMS, Erstdiagnose April 2022, Gehdistanz zu dem Zeitpunkt: unbegrenzt

Therapie
Bezahlung

erfolgreiche Spendenaktion über GoFundMe, aktuell im Rechtsstreit mit der Krankenkasse

Mein Reiseblog

In diesem Blog nehme ich euch mit auf meine Reise durch das Leben mit PPMS. Ich werde meine persönlichen Erfahrungen, Gedanken und Emotionen während meiner Therapie und darüber hinaus mit euch teilen.

Michael Paulus

Alter bei Trans­plantation

46 Jahre

Familien­stand

Verheiratet, 2 Kinder (14 und 17 Jahre)

Hobbies vor MS

Laufen (3-5x / Woche, Hobby-Läufer, Marathon), Fahrrad, Fußball, Fitness-Studio, viel Bewegung als Ausgleich zum büro- und auto-lastigen Job

Erste Symptome

Irgendwann in 2016; Stolpern und Stürzen bei langen Waldläufen ab 25 km. Plötzlich waren kleine Steine, Wurzeln oder Unebenheiten ein Problem. Letztmalig habe ich 2021 versucht zu Laufen / Joggen und bin 2 km weit gekommen.

Diagnose

Juli 2022 (Diakonissen KH Mannheim). Gehdistanz zum Zeitpunkt der Diagnose: ca. 4 km

Therapie

Mein Reiseblog zur Therapie in Mexiko

In diesem Blog werde ich meine Erfahrungen, Gedanken und Emotionen während meiner Reise nach Mexiko und meiner aHSCT-Behandlung mit euch teilen. Ihr werdet Einblicke in den Alltag vor und nach der Transplantation erhalten, meine Höhen und Tiefen miterleben und hoffentlich Inspiration und Mut schöpfen, wenn ihr eure eigenen Herausforderungen bewältigt.

Vielen Dank, dass ihr mich auf dieser Reise begleitet. Lasst uns gemeinsam die Welt der aHSCT erkunden und die positiven Veränderungen feiern, die sie in meinem Leben und vielleicht auch in eurem Leben bewirken kann.